66. Landesversammlung in Leverkusen

- Einladungsschreiben:

Bericht:

Sylvia Löhrmann und Wolfram KuschkeNein, um den Euro dreht es sich diesmal nur am Rande auf dem hochrangig besetzten Symposium anlässlich der Landesversammlung der Europa-Union NRW am 08.10.2011 in der „guten Stube Leverkusens“, dem Spiegelsaal von Schloss Morsbroich. Mit Sylvia Löhrmann, Bildungsministerin, Theodor Wessels, Professor für politische Wissenschaft an der Uni Köln, Stephan Koppelberg, Leiter der Vertretung der europäischen Kommission in Bonn und Andreas Grüderich, Leiter der Europaschule Düren, durfte sich der Landesvorsitzende Wolfram Kuschke über eine kompetente Runde freuen, die in den Fragen der europäischen Bildungspolitik trotz der unterschiedlichen Perspektiven aus ihrer jeweiligen Tätigkeit eine eindeutige Botschaft an die Jugend richtete:


Theodor Wessels, tephan Koppelberg, Wolfram Kuschke, Andreas Grüderich (v.l.n.r.)Die Institutionen werden die Mittel zur Verfügung stellen, da die Zukunft Europas in der Bildung liegen wird. Nutzt die Möglichkeiten! Lernt Fremdsprachen und beteiligt euch an Austauschprogrammen! Ob in Schule oder Wissenschaft: Der Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft geht nur mit Fremdsprachen und Wissen über die Gebräuche und Gewohnheiten anderer Länder!
„Schlossherrin“, Bürgermeisterin Eva Lux und Gastgeber der Landesversammlung, Hans Georg („Europa-„) Meyer, die zu Beginn der Veranstaltung mit Recht stolz auf die Verdienste der Stadt Leverkusen und des Kreisverbände der Europa-Union in der europäischen Bewegung hinwiesen, nahmen am Ende doch noch eine Hausaufgabe mit, die ihnen die Referenten-Runde auftrug.

Schloss Morsbroich mit EuropafahneBei allen europäischen Austauschprogrammen wird es am Ende Aufgabe der Bürger vor Ort sein, die Austausch-Schüler und –studenten tatsächlich in die deutschen Gepflogenheiten und Sitten einzuführen. Eine Aufgabe, bei der die Europa-Union als Bindeglied zwischen den europäischen Institutionen und den europäisch bewegten Bürgern von ihrer starken Verwurzelung in der Leverkusener Gesellschaft profitieren kann.
Europas Jugend hat nichts davon, wenn sich die heutige Generation der Entscheidungsträger im Lamentieren über die Schuldenkrise verliert. Denn die Jugend wird ein Europa gestalten müssen, das sich als globaler Gegenspieler zu den großen Weltmächten behauptet. Das wird nur mit einer Ausbildung möglich sein, die weitaus umfassender ist, als die das noch in einer Welt der Nationalstaaten und Regionalmärkte sein musste.

 

Quelle Europa-Union Deutschland Kreisverband Leverkusen e.V.

www.europa-union-leverkusen.de